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SUMMARY:Homosexualität und Nationalsozialismus - Vortragsreihe von QWIEN - Zentrum für queere Geschichte
DESCRIPTION:QWIEN – Zentrum für queere Geschichte– veranstaltet die zehnteilige Vortragsreihe „Homosexualität und Nationalsozialismus“ von Mai bis November 2022 an diversen Standorten in Wien. Die heutigen Vorträge sind: \nDaniela Pscheiden: Das Delikt der „Unzucht wider die Natur“ in den Akten des Wiener Jugendgerichtshofes 1938 – 1945\nDie großteils nur noch auszugsweise als Kopien erhaltenen Akten des Wiener Jugendgerichtshofs aus der Zeit von 1938 bis 1945 geben interessante Einblicke in die Lebenswelt der Jugendlichen jener Zeit. Sie zeigen die vielfältigen rechtlichen\, gesellschaftlichen und individuellen Folgen\, die Jugendliche bei einer Anklage nach § 129 I b StG\, dem Delikt „Unzucht wider die Natur“\, zu erwarten hatten. Ihre Einordnung vor Gericht als „Verführter“ oder „Strichjunge“\, ihre Beurteilung in politischer\, medizinischer und sozialer Hinsicht entschieden über das verhängte Strafausmaß. Auch ein Fall weiblicher Homosexualität\, die nur in Österreich\, nicht aber im Rest des Deutschen Reiches strafbar war\, ist in den Akten erhalten. Die Diskriminierung endete jedoch nicht 1945. Die Nachwirkungen der über sie gefällten Urteile begleiteten viele der Jugendlichen bis ins hohe Alter. \nNatascha Bobrowsky: „Ich nehmen an […]\, dass sie ein Mannweib ist.“. Verfolgung und Stereotypisierung homosexueller Frauen in Gerichtsakten zu § 129Ib StG (1938 bis 1945)\nFragend nach einer möglichen Stereotypisierung angeklagter Frauen steht im Mittelpunt des Vortrages eine qualitative Analyse einzelner Gerichtsakten aus Innsbruck\, Klagenfurt\, Linz\, Ried im Innkreis und Wien in Hinblick auf zeitgenössische Diskurse über weibliche Homosexualität. \nEinlass: 18:30\nStart: 19:00\nEintritt frei.
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