Nachdem gestern Andreas Laun in der französischen Tageszeitung Libération als Vertreter der sogenannten „Homosexuellenheilung“ für negative Aufmerksamkeit sorgte, berichten heute skandinavische Zeitungen groß über anti-homosexuelle Aussagen von Otto Baric, dem österreichischen Trainer der kroatischen Fußballnationalmannschaft. Baric hatte in einem Interview mit dem kroatischen Medium Jutarnji List erklärt, Homosexuelle seien „abnormal“. Es sei auch offizielle Entscheidung, keine Homosexuellen in der Nationalmannschaft zu dulden. Weiterlesen →
Nach Klarstellung in der heutigen ORF-„Pressestunde“: HOSI Wien bekräftigt ihren Aufruf, Ferrero-Waldner nicht zu wählen
Zu den Aussagen Benita Ferrero-Waldners in der heutigen ORF-„Pressestunde“ erklärt Christian Högl, Obmann der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien: „Unsere gestern in einer Medienaussendung geäußerte Vermutung, Ferrero-Waldner trete für die Ungleichbehandlung und Diskriminierung von Lesben und Schwulen ein, wurde also von ihr bestätigt. Die ÖVP-Präsidentschaftskandidatin meinte auf Nachfrage des Moderators, sie vertrete hier die katholische Position.“ Weiterlesen →
Nach Aussagen im „Ö1-Mittagsjournal“ zur Homosexuellen-Ehe: HOSI Wien ruft Lesben und Schwule auf, Ferrero-Waldner nicht zu wählen
„Mit ihrer Weigerung im heutigen Ö1-Mittagsjournal, zur Frage der gleichgeschlechtlichen Ehe überhaupt Stellung zu nehmen, gibt ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner deutlich zu erkennen, dass ihr die Lebenssituation von Lesben und Schwulen in Österreich zumindest egal ist“, erklärt Barbara Fröhlich, Referentin der HOSI-Wien-Lesbengruppe. Weiterlesen →
Anhörung im Österreich-Konvent: HOSI Wien fordert Gleichstellung in der Verfassung
Im Rahmen der Anhörung von VertreterInnen nichtstaatlicher Organisationen wird heute HOSI-Wien-Obfrau Helga Pankratz die lesbisch-schwulen Anliegen in Hinblick auf eine neue Verfassung dem Österreich-Konvent präsentieren. „Unsere wesentlichste Forderung ist die ausdrückliche Aufnahme von ‚sexueller Orientierung‘ und von ‚Geschlechtsidentität‘ als Nichtdiskriminierungsmerkmale in den bestehenden Artikel 7 BVG“, erklärt Pankratz. Weiterlesen →
Leitbild zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen präsentiert – „Corporate Social Responsibility“ bedeutet auch, Diskriminierung von Lesben und Schwulen zu bekämpfen
Gestern abend wurde auf einer Veranstaltung in den Börsensälen in Wien das Leitbild der österreichischen Wirtschaft zur „gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen“ (Corporate Social Responsibility) präsentiert. Die Ausarbeitung dieses Leitbilds – „Erfolgreich wirtschaften. Verantwortungsvoll handeln“ – erfolgte im Rahmen eines intensiven Dialogs zwischen VertreterInnen der Wirtschaft, der Sozialpartner und von NGOs. Weiterlesen →


