Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien

1. Lesben- und Schwulenverband Österreichs

HOSI Wien überreicht Forderungen an den EU-Konvent zur Zukunft Europas

Flagge der Europäischen Union (EU)

Dienstag, 16. Juli 2002
von Angela Morocutti

Heute vormittag sind die österreichischen Vertreter im EU-Konvent zur Zukunft Europas mit VertreterInnen der österreichischen Zivilgesellschaft zu einem Informationsgespräch zusammengetroffen. Die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien hat bei dieser Gelegenheit ihre Vorstellungen deponiert. Sie unterstützt die Forderungen des europäischen Lesben- und Schwulenverbands ILGA-Europa an den Konvent. Weiterlesen →

Geschwindigkeit killt schon wieder jede demokratische Diskussion

„Es ist wirklich unglaublich und skandalös, daß sich ÖVP und FPÖ trotz aller Warnungen nicht davon abhalten lassen, in einem Husch-Pfusch-Verfahren neue Gesetze im Bereich des Sexualstrafrechts innerhalb von 48 Stunden im Parlament durchzupeitschen“, erklärt HOSI-Wien-Obfrau Helga Pankratz, „aber wir sind nicht überrascht: Wir erwarten immer das Allerschlimmste von Blau-schwarz, und sie haben uns noch nie enttäuscht.“ Weiterlesen →

FPÖVP-Vorschlag problematisch – HOSI Wien fordert jedenfalls getrennte Kriminalstatistik für den neuen „§ 209 light“

Mittwoch, 3. Juli 2002
von Kurt Krickler

„Jugendliche davor zu bewahren, daß eine mögliche Zwangslage für sexuelle Handlungen ausgenutzt wird oder daß sie gegen Entgelt zu sexuellen Handlungen verleitet werden – dagegen ist an und für sich nichts zu sagen“, kommentiert HOSI-Wien-Obfrau Helga Pankratz den gestern abend bekanntgewordenen Entwurf für eine Verschärfung des Sexualstrafrechts, auf den sich FPÖVP geeinigt hat. Weiterlesen →

§ 209: Angeblich neues Bedenken war gar nicht neu! HOSI Wien wendet sich an Bundespräsident Klestil um Hilfe

Dienstag, 2. Juli 2002
von Kurt Krickler

„Der VfGH hat sich geirrt – ob absichtlich oder nicht, sei dahingestellt –, wenn er behauptet, er habe § 209 StGB unter einem neuen Bedenken geprüft“, erklärt HOSI-Wien-Obfrau Helga Pankratz. „Wir haben das nachgeprüft: Dieses angeblich neue Bedenken – Wechsel ein und derselben Beziehung von Straffreiheit zu Strafbarkeit und zurück zu Straffreiheit bei entsprechendem Altersunterschied zweier Jugendlicher –, mit dem der VfGH sein Erkenntnis begründet, ist gar nicht neu!“ Weiterlesen →