„Wir sind hoch erfreut über die Freitag im Deutschen Bundestag beschlossene rechtliche Grundlage für lesbische und schwule PartnerInnenschaften. Unser Nachbarland hat sich mit der Einführung der ‚Eingetragenen Lebenspartnerschaft‘ einer weitreichenden Rechtsentwicklung angeschlossen, die in Europa in den vergangenen elf Jahren bereits von Dänemark, Norwegen, Schweden, Island, Grönland, Frankreich, Spanien und den Niederlanden zu ähnlichen Gesetzen geführt hat. Selbige fordern wir seit langem auch für Österreich“, erklärt HOSI-Wien-Obfrau Waltraud Riegler. Weiterlesen →
Umfassendes Antidiskriminierungsgesetz gefordert
Der Rat der EU-SozialministerInnen hat gestern die „Richtlinie zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf“ verabschiedet, die auch Personen vor Diskriminierung und Ungleichbehandlung aufgrund der sexuellen Orientierung in allen Bereichen der Arbeitswelt schützen soll. Weiterlesen →
Europarat tritt für Lesben- und Schwulenrechte ein: Gleiche Mindestaltersgrenzen, Antidiskriminierungsgesetz und Eingetragene Partnerschaft gefordert
Heute nachmittag hat die Parlamentarische Versammlung des Europarats in Straßburg mit großer Mehrheit (95 Ja-Stimmen gegen 29 Nein-Stimmen bei 9 Enthaltungen) eine historische Entschließung verabschiedet. Weiterlesen →
HOSI Wien begrüßt Vorschlag für eine EU-Menschenrechtsagentur und einen EU-Menschenrechtskommissar
„Die HOSI Wien begrüßt den Vorschlag von Außenministerin Benita Ferrero-Waldner, in der EU eine eigene Menschenrechtsagentur und einen eigenen Menschenrechtskommissar zu installieren“, kommentiert HOSI-Wien-Obfrau Waltraud Riegler diesen höchst erfreulichen Vorstoß. „Die menschenrechtswidrige Bestimmungen des § 209 StGB (höheres Mindestalter für homosexuelle Handlungen unter Männern) wäre sicherlich eine der ersten und gröbsten Menschenrechtsverletzungen, mit denen diese beiden Einrichtungen dann zu befassen wären.“ Weiterlesen →
Weisenbericht wäre als Jus-Diplomarbeit durchgefallen – Dänische Experten zerpflücken Weisenbericht
Die drei Weisen wären mit ihrem Bericht durchgefallen, hätten sie ihn als Diplomarbeit für den Magisterabschluß in Rechtswissenschaften eingereicht – so der Tenor dänischer Experten, die von der Tageszeitung Politiken um eine Analyse des Weisenberichts gebeten wurden (vgl. auch Aussendung vom 8. September 2000). „Bei uns hätte ein Diplomand nicht einfach nur über die Gesetzgebung drauflos plaudern und an der Oberfläche kratzen können, ohne tiefer zu gehen und die Wirklichkeit zu beschreiben“, meinte etwa Jens Vedsted Hansen, Professor für Menschenrechte an der Universität Århus – nachzulesen gestern in der Internet-Ausgabe von Politiken. Weiterlesen →



