„Am 27. November 1996 hat sich auch die FPÖ eindeutig deklariert, indem sie im Nationalrat für den Fortbestand von Sondergesetzen gegen Lesben und Schwule gestimmt hat. Daher sehen wir uns gezwungen, unseren Appell der vergangenen Jahre an die ÖVP-PolitikerInnen, den Life-Ball nicht durch ihre Anwesenheit zu besudeln, dieses Jahr auch an die PolitikerInnen der FPÖ zu richten“, erklärt HOSI-Wien-Obfrau Waltraud Riegler.
Weiterlesen →Bischofs-Outer Kurt Krickler hat Beschwerde in Straßburg eingebracht
Diese Woche übermittelte Mag. Nadja Lorenz, Rechtsanwaltsanwärterin in der Kanzlei Dr. Thomas Prader, die erste der vier Beschwerden Kurt Kricklers gegen die Republik Österreich an die Europäische Menschenrechtskommission. Weiterlesen →
Leopoldine hatte auch eine lesbische Beziehung
„Glauben Sie mir, meine zärtliche und würdige Freundin, daß unsere Trennung mir ein großes Opfer ist und ich unsere liebliche Freundschaft durchaus zu schätzen weiß. Ich denke tausend Mal an Sie und die entzückenden Momente, die mir Ihre liebliche Gesellschaft gebracht hat“, schreibt die Habsburger-Kaiserin Leopoldine von Brasilien an ihre Hofdame Maria Graham, die schon nach 25 Tagen auf Drängen des Kaisers den Hof Hals über Kopf wieder verlassen mußte, da ihre Beziehung zur Kaiserin offenbar zu intim geworden war. Aus Grahams Tagebüchern wiederum geht eindeutig hervor, daß sie die Zuneigung der Kaiserin erwiderte. Weiterlesen →
Nach Verurteilung Österreichs wegen Homosexuellengesetzes: HOSI Wien fordert ÖVP und FPÖ auf, der EP-Aufforderung ehestens nachzukommen
„Die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien weist die Reaktionen von ÖVP und FPÖ auf die gestrige Verabschiedung des EU-Menschenrechtsberichts 1995, in dem Österreich wegen des diskriminierenden Mindestalters für schwule Beziehungen (§ 209 StGB) verurteilt wurde, entschieden zurück“, erklärt ihr Generalsekretär Kurt Krickler, der die Debatte gestern vor Ort im Straßburger Parlament mitverfolgt hat. Weiterlesen →
Europa-Parlament verurteilt Österreich wegen Homosexuellengesetz – EU-Menschenrechtsbericht 1995 am 8. April auf der EP-Tagesordnung
Kommenden Dienstag wird der alljährliche Bericht über die Lage der Menschenrechte in den EU-Staaten – in diesem Fall für das Jahr 1995 – dem Europäischen Parlament in Straßburg zur Debatte und Verabschiedung vorliegen. Für den Bericht 1995 zeichnet die deutsche Grün-Abgeordnete Claudia Roth als Berichterstatterin verantwortlich. Weiterlesen →



